Per Anhalter – Ausstellung vom 10.-24. März

Anhalter

Der Wasserhahn tropft, eine Feder fällt zu Boden oder eine Bleikugel, ein Kontinent driftet oder ein Baum fällt und wer hat es gesehen? Es wurde ein Zeitpunkt gewählt oder erlebt, Dinge werden vorausgesehen, eingeleitet, Startschüsse gegeben und Stoppuhren gedrückt, und dann ist doch wieder was passiert oder auch – nichts.
 
Zeit als Dimension, als Frage der Wahrnehmung, des Bewusstseins, der Dauer, der Langsamkeit, der Lichtgeschwindigkeit, des Moments, der Richtung. Der Erinnerung. Eine Versuchsanordnung.
 
 
Vernissage: Donnerstag, den 10. März, 19 Uhr
mit einem Buffet von Tanja Sieg und einer Performance von Sebastian Pöge
 
Performance von Leonid Kharlamov ab 9. bis ca. 11. März
 
Stein/Zeit: Dienstag, den 15. März, ab 19 Uhr
 
– Simon Berz: „Sediment“. Lithophon – Soundperformance. www.simonberz.ch
 
– Klaas Hübner mit seinem projekt SMOG
 
– Der Galerist und Kunstwissenschaftler Russell Radzinski im Gespräch: „(Un)Sinn: Fluxus und die Erneuerung in der Nachkriegskunst“
 
& eine Performance von Yingmei Duan
 
Ausstellung bis 24. März.
 
Geöffnet mittwochs von 10-16 Uhr u.n.V. &
täglich um 15 Uhr fügt Mio Okido der Ausstellung ein Objekt hinzu.
 
KUNSTHALLE am Hamburger Platz
Gustav-Adolf-Str. 140, 13086 Berlin
www.kunsthalle.kh-berlin.de
 
Das Ausstellungsprojekt „per Anhalter“ ist nicht statisch. Während der Laufzeit werden sich Dinge auflösen, andere entstehen. Bilder und Objekte weisen auf der Zeitachse über sich hinaus, manches beginnt früher, manches fängt erst später an.
 
Leonid Kharlamov wird den Auftakt machen und über Tage sein Zeitgefühl in Frage stellen. Auch Ying Mei und Sebastian Pöge befragen den Begriff Zeit per Performance. Paula Carralero und Mari Poller arbeiten über die Transformation von Informationen durch die eingesetzten Medien, Rike Birkholz und Zara Alexandrova spüren in ihren Arbeiten der Übertragung des Zeitgefüges in klassische bildnerische Medien ein, Sebastian Omatsch, Claus Larsen und Lorenz Pasch übergeben die Interpretation an kinetische Installationen, Elena Kaludova und Tanja Sieg lassen Dinge vergehen, Mio Okito lässt langsam wachsen, Thaddäus Hüppi hat etwas bewahrt und Jan Gottschalk die Zeit angehalten. Anne Wende und Julia Brodauf befragen die Zeitachse der Biographie. Michi Schneider, Zoran Georgiev und Aida Gomez berichten von Momenten, Marlies Pahlenberg von einem ganzen Leben, Marc Pospiech von Gefundenem, Josh Zielenski von dessen Lesbarkeit. Und mehr. Eine Ausstellung mit Malerei, Zeichnung, Drucken, Bildhauerei und Installation, Klängen, Videokunst, Performance und Happening.
 
Teilnehmende Künstler:
 
Zara Alexandrova, Simon Berz / Klaas Hübner, Rike Birkholz, Julia Brodauf, Paula Carralero, Yingmei Duan, Zoran Georgiev, Aïda Gomez, Jan Gottschalk, Thaddäus Hüppi, Elena Kaludova, Leonid Kharlamov, Claus Larsen, Mio Okido, Sebastian Omatsch, Marlies Pahlenberg, Lorenz Pasch, Sebastian Pöge, Mari Poller, Marc Pospiech, Russell Radzinski, Michi Schneider, Tanja Sieg, Anne Wende, Josh Zielenski
kuratiert von Julia Brodauf

Informationen zu allen Künstlern: Per Anhalter_Information