rien ne va plus – Vernissage am 14. Oktober 2015

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Eröffnung:  Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19 Uhr 
Dauer:  15.10.  4.11.2015 
Finissage: Mittwoch, 4. November 2015, 19 Uhr
Öffnungszeiten:  Mi 1016 Uhr u.n.V.
Ort:  KUNSTHALLE am Hamburger Platz, Gustav-Adolf-Str. 140, 13086 Berlin

Das Rad beginnt sich zu drehen – Schwarz oder Rot, Lob oder Verriss, Anerkennung oder bitterer Spott, nicht weniger als ihre Seele setzen die Künstler_innen in diesem Spiel, dessen Regeln täglich neu geschrieben werden.

 
Doch die witzigste Kunst ist hier bitterster Ernst, das ernsteste Bild wird zum Witz, wenn der/die Künstler_in gegen die Regel verstößt und die Willkür beginnt. Sicher: Da sind jene, die eiskalt mit System wetten, doch zerschellen sie nicht traurig und leer, wenn sie diejenige überholt, die die Glückssträhne reitet?
 
Wo ist das Gold, das nicht verzockt werden kann, wer macht die Kunst, die wirklich glücklich macht? Kann man Kunst lernen, und wenn: Wo lernt man das Spiel mit der Kunst? Wer schreibt die Spielregeln?
 
Die Ausstellung „rien na va plus“ zeigt Arbeiten jenseits aller Kategorien und Vordefinitionen, der Hochschulprofessor hängt neben dem Hobbymaler, die Telefonkritzelei neben dem Ölgemälde, der Mangastrip neben dem großformatigen Akt in Enkaustik. Niemand weiß, ob Rot oder Schwarz gewinnt, ob Kopf oder Zahl oben oder unten liegen. Wer pokert, wer spielt Mau-Mau?
 
Rien na va plus: Das heißt volles Risiko! In dieser Ausstellung ist man frei, kein Namensschild, keine Hausaufgaben, nur Pik As und Herzdame, die Schwarze Acht über dem Abgrund … Die Kuratoren Thaddäus Hüppi und Thomas Nolden haben in allen Gewässern gefischt – sie zeigen die hohe Qualität der ambitionierten Hobbymalerei und die Spitzen der Avantgarde. Der Abstand: keine 20 cm. 
Der Süddeutsche Kunstverein und die KUNSTHALLE am Hamburger Platz Berlin (weißensee kunsthochschule berlin) präsentieren in Kooperation mit der Design- und Kommunikations-Akademie der vhs Reutlingen (DEKART) und in Verbindung mit dem Frankfurter Sport und Kunst Kasino „Rien ne vas plus“: Im Wesentlichen ist das System Glücksspiel der Aufhänger, um die oft verzweifelt geführte Diskussion über die Qualität von Kunst auf einer spielerischen Ebene neu und offen zu führen.
 
Mit Arbeiten von Franz Ackermann, Kristin Albrecht, Benjamin Althammer, Veneta Androva, Anna Arlamova, Maximilian Bauer, Martin Baur, Karoline Beeck, Anna Becker, Anna Benini, Sascha Boldt, Julia Brodauf, Susanne Brodhage, Kim Collmer, Sandra Dullenkopf, Mario Eiberger, Daniel Ewinger, Twin. Gabriel, Jan Gottschalk, Dagmar Gregova, Simone Haack, Utta Hagen, Josephin Hanke, Maxie Heiner, Kornelia Hoffmann, Achim Hoops, Klaas Hübner, 4 Hüppi, Jörg Immendorf, Stephanie Jünemann, lb Maurice Jorn, Hans-Jürgen Meier Kämmerer, Elias Klein, So Jin Kim, Stefanie Klingemann, Viktoria Klius, Patricia Lambertus, Michael Lapuks, Lukas Liese, Silvia Lorenz, Josef Maaß, Sylvia Maak, Alexander Makarenko, Christine Molis, Elfi Müller, Thomas Nolden, Peter Odinzow, Justine Otto, Paula Schwabe, Manfred Peckl, Jaschar Pistor, Claudia Pollmann, Christian Psyk, Aron Rauschhardt, Pascal Reinhard, Gunter Reski, Römer + Römer, Hanna Schaich, Ralf Schmitt, Manfred Schneider, Livia Scholz-Breznay, Ann Schomburg, Janina Schütz, Christa Schuster Salas, Johanna Schwarz, Stefanie Schwarzwimmer, Fritz Schwegler, Vroni Schwegler, Margit Seiler, Ran Shevi, Stoll & Wachall, Karim Stonjeck, Thari Tapé, Nataliia Tomenko, Zeljko Vidovic, Robin Wagemann, Anette Wehrmann, Ulrich Wirner, Ingrid Wolf, Zhang Yinning u.a.
Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!
Prof. Thaddäus Hüppi, Thomas Nolden
sowie das KUNSTHALLEN-Team