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zur debatte: differenzen . bündnisse . empowerment

Dienstag 17. Januar 2017
17:30 Uhr
Vortrag / Workshop Massimo Perinelli (Rosa Luxemburg Stiftung Berlin, Kanak Attak) Anti-Rassismus reloaded - Migrantische Kämpfe jenseits von Identitätsfallen und Supporterpaternalismus

Kurz vor der Inauguration von Donald Trump können wir mit dem Aktivisten und Historiker Massimo Perinelli der Frage nachgehen, wie eine gesellschaftliche Veränderung heute zu denken ist. Rassismus stellt nicht nur ein reaktives, den Kämpfen der Menschen stets hinterherhinkendes Herrschaftsinstrument dar, sondern wurde und wird in der Vergangenheit und Gegenwart tagtäglich überwunden.

Donnerstag 19. Januar 2017
18:00 Uhr
Vernissage Kabinett Dean Annunziata Selbstoptimierung
Freitag 27. Januar 2017
17-22 Uhr
Opening u.a. mit: Isaiah Lopaz, Anas Aboura Empowerment - Spheres of Exchange #3 Lecture Performance, Karaoke, Installationen, Essen und Bar mehr >>

“Weißensee ist zu weiß”, steht auf einem anonymen Flugblatt, das vor einigen Wochen auftauchte. Auch Isaiah Lopaz kämpft gegen Alltagsrassismus. Er hielt das, was die Berliner in ihm zu sehen glauben, auf seinen T-Shirts fest und schuf damit ein bewegendes Zeichen des Empowerments, das um die Welt ging.

Für einen selbstbestimmten, kulturellen Austausch engagiert sich auch Anas Aboura und kreierte mit ‘Oriental Karaoke’ ein in Hamburg einmaliges, legendäres Format. Die KUNSTHALLE will er anlässlich der dritten Ausgabe von Spheres of Exchange mit Love and Happiness füllen beim Hot Special Oriental Karaoke in Berlin. In Zeiten neuer Grenzregime und Spaltungen untersuchen wir in der KUNSTHALLE am Hamburger Platz der weißensee kunsthochschule berlin mit Kunst- und Politaktionen das Potential des Gemeinschaftlichen. mehr >>

Weitere Veranstaltungen >>

Aktuell


Ausstellung Kabinett

Dean Annunziata - Selbstoptimierung

Vernissage 19. Januar 18:00 Uhr



In the first place, we don’t like to be called “refugees”

Viele aktuelle Debatten in Deutschland, speziell auch im künstlerischen Feld, kreisen um die Thematisierung von Flüchtlingen. Soziokulturelle Transformationsprozesse und politische Spaltungen, wirtschaftliche Wachstumsszenarien, Städte- und Häuserbau, Bildungssystem, Sozialarbeit und zivilgesellschaftliches Engagement, all das wird mit den Geflüchteten verbunden. Auch auf europäischer und globaler Ebene werden Binnengrenzen, Brexit und generelle Visionen und Verwerfungen unter diesem einen Aspekt gesehen.

Einerseits übersteigt die gegenwärtige Problematisierung von Flüchtlingen die tatsächlichen Auswirkungen und Bedeutungen, die eine Minderheit der Ankommenden auf die Gesellschaft hat. Andererseits sind die zentralen Personen austauschbar. Es geht nicht um die Flüchtenden selbst. Sie sind in diesem gesellschaftlichen Veränderungsprozess nicht relevant und kommen einzig als Wissensobjekte, jedoch nicht als Wissenssubjekte vor.

Wir wollen in der KUNSTHALLE eine Entgrenzung der Problemstellung andenken. Es geht dabei um Artikulationsmöglichkeiten, Einspruchsoptionen, Rechte und Machtverhältnisse. Aber es geht auch um andere Betrachtungsweisen, etwa der Geschichte des Asyls und einer Formierung von Identität und Gesellschaft. Weshalb setzt eine aktuelle Formierung auf Arbeitsverbot und Integrationsgebot? Was müsste ein internationales Miteinander im Zuge globaler Konflikte bedeuten? Weshalb mündet die aktuelle, globale Situation vielfach in einem lokalen Definitions- und Informationsdefizit? Wem werden eigene Ausdrucks- und Artikulationsweisen zugestanden, wer ist auch hinsichtlich der Darstellungsoptionen ausgegrenzt und abgeschnitten? Wie sind Fragen nach Selbstverwaltung und Selbstdefinition genereller zu verstehen?

'In the first place, we don’t like to be called “refugees”' ist nicht eine fixe Ausstellung, sondern ein Work in Progress. Darin sollen Präsentationen und Veranstaltungen unterschiedlicher Art stattfinden. Nicht alle Themen sind in der gleichen Weise öffentlich zu verhandeln. Auch spezifische, geschützte Bereiche und andere Sphären sollen entwickelt werden, in denen Formen des Widersprüchlichen als heterogener Antagonismus nebeneinander erscheinen können, um Konstellationen jenseits des politischen Ein- und Ausschlusssystems zu erproben.

Wir freuen uns, dass wir im WS 16/17 die von Prof. Susanne Lummerding initiierte Veranstaltungs- und Diskussionsreihe zur debatte: differenzen . bündnisse . empowerment des FG Theorie & Geschichte mit dem FG Grundlagen und der *foundationClass in der KUNSTHALLE durchführen können und damit eine theoretische Klammer zu 'In the first place, we don’t like to be called “refugees”' haben werden.

Lehrveranstaltungen >>

Veranstaltungsprogramm

Mittwoch 23. November 2016
17:00 Uhr
TEX-TALKS: SMARTSKIN Julia Wolf & Veronika Aumann ++ Gastbeitrag Textil- und Flächendesign ++
Donnerstag 24. November 2016
19:00 Uhr
Workshop Freifunk Pankow Einführung in Freifunk & Konzept für KUNSTHALLE und Nachbarschaft
Freitag 25. November 2016
17-22 Uhr
Opening Art performances and installations, Food, Bar, Music Spheres of Exchange / In the first place we don’t like to be called ‘refugees' u.a. mit: DJ Lazerbadi, Franziska Pierwoss / Politique Culinaire
Mittwoch 30. November 2016
17:00 Uhr
Vernissage Kabinett Muriel Tauber River Line Up
Mittwoch 7. Dezember 2016
17-22 Uhr
Opening Art performances, Installations, Swap Meet, Karaoke, VoKü, Bar Spheres of Exchange #2 In the first place we don’t like to be called ‘refugees' u.a. mit: Anas Aboura, Rima Najdi

zur debatte: differenzen . bündnisse . empowerment

Veranstaltungs- und Diskussionsreihe des FG Theorie & Geschichte mit dem FG Grundlagen, der *foundationClass, dem AStA und der KUNSTHALLE. Auftakt und theoretische Klammer zu 'In the first place, we don’t like to be called “refugees”’
Donnerstag 8. Dezember 2016
17:30 Uhr
Olaf Bernau Ein gemeinsames Wir ist möglich
Freitag 9. Dezember 2016
17:30 Uhr
Natasha A. Kelly Kritisch weiß gegen Alltagsrassismus
Freitag 16. November 2016
17:00 Uhr
Weihnachtsfeier Studierende KHB

zur debatte: differenzen . bündnisse . empowerment

Dienstag 17. Januar 2017
17:30 Uhr
Vortrag / Workshop Massimo Perinelli (Rosa Luxemburg Stiftung Berlin, Kanak Attak) Anti-Rassismus reloaded - Migrantische Kämpfe jenseits von Identitätsfallen und Supporterpaternalismus

Kurz vor der Inauguration von Donald Trump können wir mit dem Aktivisten und Historiker Massimo Perinelli der Frage nachgehen, wie eine gesellschaftliche Veränderung heute zu denken ist. Rassismus stellt nicht nur ein reaktives, den Kämpfen der Menschen stets hinterherhinkendes Herrschaftsinstrument dar, sondern wurde und wird in der Vergangenheit und Gegenwart tagtäglich überwunden.

Donnerstag 19. Januar 2017
18:00 Uhr
Vernissage Kabinett Dean Annunziata Selbstoptimierung
Freitag 27. Januar 2017
17-22 Uhr
Opening u.a. mit: Isaiah Lopaz, Anas Aboura Empowerment - Spheres of Exchange #3 Lecture Performance, Karaoke, Installationen, Essen und Bar mehr >>

“Weißensee ist zu weiß”, steht auf einem anonymen Flugblatt, das vor einigen Wochen auftauchte. Auch Isaiah Lopaz kämpft gegen Alltagsrassismus. Er hielt das, was die Berliner in ihm zu sehen glauben, auf seinen T-Shirts fest und schuf damit ein bewegendes Zeichen des Empowerments, das um die Welt ging.

Für einen selbstbestimmten, kulturellen Austausch engagiert sich auch Anas Aboura und kreierte mit ‘Oriental Karaoke’ ein in Hamburg einmaliges, legendäres Format. Die KUNSTHALLE will er anlässlich der dritten Ausgabe von Spheres of Exchange mit Love and Happiness füllen beim Hot Special Oriental Karaoke in Berlin. In Zeiten neuer Grenzregime und Spaltungen untersuchen wir in der KUNSTHALLE am Hamburger Platz der weißensee kunsthochschule berlin mit Kunst- und Politaktionen das Potential des Gemeinschaftlichen. mehr >>

zur debatte: differenzen . bündnisse . empowerment

Veranstaltungs- und Diskussionsreihe des FG Theorie & Geschichte mit dem FG Grundlagen, der *foundationClass, dem AStA und der KUNSTHALLE. Auftakt und theoretische Klammer zu 'In the first place, we don’t like to be called “refugees”’
Freitag 3. Februar 2017
17:30 Uhr
Besprechung & Diskussion

Öffnungszeiten

Die Kunsthalle ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Donnerstag von 14:00 - 18:00 Uhr
sowie an den Veranstaltungen

Kontakt


Kunsthalle am Hamburger Platz
Gustav-Adolf-Straße 140
13086 Berlin
kunsthalle(at)kh-berlin.de

Anfahrt mit dem öffentlichem Verkehr

Bus 156; 158; 255; N 50 Haltestelle: Hamburger Platz
Tram M2 Haltestelle: Am Steinberg (600 m Fußweg)
Tram 12; M13 Haltestelle: Gustav Adolf Str. / Langhansstr. (580 m Fußweg)
www.bvg.de

Lehrveranstaltungen

Die Teilnahme an den Veranstaltungen steht allen Studierenden und Alumnis sowie einer interessierten Öffentlichkeit frei. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Vorhaben und Kooperationen mit der KUNSTHALLE können sowohl neue kurz- oder langfristige Projekte aber auch Präsentationen, Diskussionen und Vorstellungen älterer Arbeiten umfassen. Semesterarbeiten sowie Anrechnungen und Creditpoints sind möglich.

Einzelbesprechungen und Termine außerhalb der Veranstaltungen bitten wir Sie unter kunsthalle(at)kh-berlin.de zu verabreden.

Donnerstags 14:00-16:00 Uhr

Besprechung persönlicher Arbeiten und Arbeitsweisen hinsichtlich einer öffentlichkeitswirksamen Kontextualisierung, Präsentation, Vermittlung und Positionierung. Besprechung von Sonderpräsentationen, Organisation öffentlicher Diskussionen und Veranstaltungen in der KUNSTHALLE und an anderen Veranstaltungsorten.
Organisation eines studentischen Beirates der KUNSTHALLE:

  • Bewerbungs & Auswahlverfahren für den Beirat
  • Organisation des Beirates

Donnerstags 17:00-18:00 Uhr

Kollaboration; Ausstellungs-, Diskussions- und Präsentationsplattform KUNSTHALLE

Konzeption, Ausarbeitung, Beiträge zum Semesterprojekt 'In the first place we don't like to be called "refugees"'

Ausstellungsthemen, Relevanz, Verknüpfung gesellschaftlicher Fragestellungen mit spezifischen Arbeitsweisen und künstlerisch-gestalterischen Positionen